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Algen

Algen gibt es überall im Meer. Sie können mikroskopisch klein sein, manche werden aber auch so groß wie Bäume. Einige lassen sich von der Strömung treiben. Und andere sind fest auf dem Meeresboden verankert. Algen sind erstaunlich vielfältig, und auch wir Menschen haben etwas davon. Von den weltweit bekannten 80.000 Algenarten werden nur 160 genutzt.
Algen/pixelio.de

Riesentang

Manche sprechen von Wäldern auf dem Meeresboden, die so genannten Tangwälder, welche im gesamten Meer verbreitet sind. Und sie bestehen aus nur einer Algenart: dem Riesentang. Dieser kann bis zu 60 Meter hoch werden, und er ist vermutlich das am schnellsten wachsende Lebewesen der Erde: er wächst bis zu 35 Zentimeter pro Tag! Am liebsten mag der Riesentang Wasser mit einer Temperatur von 20 Grad Celsius und einen felsigen Untergrund, auf dem er gut Halt findet.

Kieselalgen

Eine völlig andere Algenart sind die Kieselalgen. Sie bestehen nur aus einer einzigen Zelle und sind daher winzig klein. Wegen ihrer geringen Größe schweben sie im Wasser und werden von jeder Strömung mitgetragen. Sie dienen den ebenfalls winzigen Krillkrebsen als Nahrung. Von diesen Krillkrebsen ernähren sich wiederum viele der riesigen Wale!

Seetang

Auch für die Ernährung vieler Menschen sind Algen sehr wichtig. Vor allem in Südostasien ist die Alge ein wichtiges Nahrungsmittel. Jährlich werden dort ca. 9 Millionen Tonnen (9.000.000 Algen) gegessen. Dabei verzehrt man den Seetang entweder gegart als „Meeresgemüse“ oder roh in Salaten, Suppen oder als getrockneten Snack für zwischendurch. Der Seetang ist als Lebensmittel aber nicht nur lecker, sondern auch sehr nahrhaft, denn da er sein ganzes Leben im Meerwasser verbracht hat, ist er sehr reich an Mineralien und Spurenelementen. Deshalb wird er sogar als Dünger für unsere Landpflanzen benutzt.

Luft- und Bodenalgen

Luftalgen fühlen sich an Land wohl, zum Beispiel an Baumstämmen oder auf Felsen. Sie kommen hauptsächlich in den Tropen und Subtropen vor. Bodenalgen finden sich wie der Name schon sagt auf Böden, insbesondere auf Waldböden. Die Grünalge gehört zum Beispiel zu den Bodenalgen. In unseren Breiten ist sie sehr verbreitet. Sie bildet an Bäumen oft auffällige grüne Überzüge und überlebt selbst dort, wo weniger empfindliche Pflanzen schon längst verschwunden sind.

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