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Feuchtgebiete

Feuchtbiotop by Stefanie Abel, pixelio.de

Als Feuchtgebiet oder Feuchtbiotop werden Lebensräume bezeichnet, die im Übergangsbereich von trockenen zu dauerhaft feuchten Ökosystemen liegen. Es ist Definitionssache was als Feuchtgebiet zu bezeichnen ist. Im Gegensatz zu Seen und Flüssen, können Sümpfe, Moore, Bruchwald, Feuchtwiesen, Flussauen und Flussufer, kleinere Gewässer wie Tümpel und Weiher klar als Feuchtgebiete bezeichnet werden. Feuchtgebiete bedecken ca. 6 Prozent der gesamten Erdoberfläche.

Ökologische Bedeutung

Feuchtgebiete sind wichtige Rast- und Überwinterungsplätze für viele Zugvogelarten, vor allem für Watt – und Wasservögel. Zu den Funktionen im Naturhaushalt gehören Grundwasserfilterung, Grundwasseranreicherung und Nähr- Schad- und Stickstoffrückhaltung. Außerdem dienen sie als Wasserspeicher. Speziell Moore und Sümpfe können große Mengen Wasser aufnehmen und dieses langsam und zeitversetzt wieder abgeben. Damit dienen Feuchtgebiete dem Hochwasserschutz und schützen zugleich vor Austrocknung. Da Feuchtgebiete viel Kohlendioxid aufnehmen können, spielen sie auch im Klimaschutz eine wichtige Rolle.