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Gentechnik

Es gibt auf der Erde ungefähr 30.000 essbare Pflanzen, von denen sich der Mensch ernährt! Aber auch das reicht ihm noch nicht, seit einigen Jahren werden diese Nutzpflanzen verändert. Mit Hilfe genetischen Materials werden neue Sorten heran gezüchtet.

Funktionsweise

Jedes Lebewesen, egal ob Pflanze, Tier oder Mensch, besteht aus winzigkleinen Bausteinen. Diese Bausteine nennt man Gene. Bei uns Menschen legen diese Gene zum Beispiel fest, ob wir braune oder blaue Augen bekommen. Von manchen Pflanzen sind schon alle Gene bekannt, das heißt man weiß genau, welcher Baustein für das Wachstum zuständig ist und welcher für die Farbe der Frucht. Vor einiger Zeit haben Wissenschaftler dann angefangen, diese Bausteine zu verändern. Sie haben zum Beispiel Bausteine aus anderen Pflanzen eingebaut, um die Eigenschaften einer Pflanze zu verbessern. Das nennt man Gentechnik. Die erste gentechnisch veränderte Pflanze, die wir ganz normal im Laden kaufen konnten, war eine Tomate, die nicht matschig wird, wenn sie reif ist. Aber auch ganz andere Sachen kann man durch die Gentechnik verändern. So gibt es Getreidesorten, die man nicht mehr mit Gift gegen Schädlinge bespritzen muss, sondern die das schützende Mittel schon in den Blättern haben.
Durch Gentechnik veränderte Tomaten/Alexander Klaus/pixelio.de

Gefahren

Viele Menschen finden Gentechnik gefährlich, weil man noch zu wenig über diese umgebauten Lebewesen weiß. Es ist zum Beispiel noch nicht klar, was passiert, wenn Pollen von veränderten Pflanzen auf Blüten von unveränderten Pflanzen landen. Oder was mit den Bienen passiert, die den veränderten Pollen gefressen haben. Genauso wie bei den Bienen ist es auch noch nicht genau untersucht worden, was in unserem Körper passiert, wenn wir zum Beispiel die genetisch veränderte Tomate essen. Manche Wissenschaftler glauben, dass man davon sogar krank werden kann. Seit einiger Zeit muss auf den Verpackungen von unserem Essen drauf stehen, ob die Zutaten gentechnisch verändert wurden. Damit kann dann jeder selber entscheiden, was er essen möchte. Allerdings muss man dabei genau hinschauen, denn der Aufdruck ist manchmal ziemlich klein.

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