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Jahreszeiten

Die Jahreszeiten gibt es, weil sich die Erde innerhalb eines Jahres einmal um die Sonne bewegt. Dabei beschreibt die Erde keine Kreisbahn, sondern eine Ellipse. Die unterschiedlichen Jahreszeiten gibt es aber nicht, weil sich die Erde auf ihrer elliptischen Umlaufbahn einmal mehr der Sonne nähert. Ursache der Jahreszeiten ist die Schrägstellung der Erdachse, denn dadurch scheint die Sonne nicht immer im gleichen Winkel auf die Erde.
Die Entwicklung der vier Jahreszeiten/jugendfotos.de

Im Verlauf des Jahres ist einmal die Nordhalbkugel der Sonne mehr zugeneigt (dann ist es bei uns Sommer) und einmal die Südhalbkugel (dann ist es bei uns Winter). Zur Sommersonnenwende am 21. Juni ist also die Nordhalbkugel mehr Richtung Sonne gekippt. Von der Erde aus gesehen beschreibt die Sonne einen großen Bogen, sie erscheint im Nordosten und versinkt im Nordwesten. Die Sonnenstrahlen fallen lange und steil auf die Erde und erwärmen sie kräftig, es ist Sommeranfang.

Am 21. Dezember ist es genau umgekehrt: Die Südhalbkugel ist jetzt mehr der Sonne zugeneigt. Das bedeutet für die Nordhalbkugel, dass die Sonnenstrahlen nur flach auf den Boden treffen. Es ist Winteranfang, die Sonne steigt im Südosten auf, beschreibt einen niedrigen Bogen und versinkt bereits wieder im Südwesten.

Zum Frühlingsanfang am 21. März und wieder zum Herbstanfang am 23. September geht die Sonne genau im Osten auf und im Westen unter. Tag und Nacht haben dann in allen Orten auf der Erde die gleiche Länge. Frühlingsanfang ist also genau der Wechselpunkt zwischen Winter und Sommer, Herbstanfang der zwischen Sommer und Winter.

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