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Lichtsmog

Definition

Der Zugang zu Elektrizität auf der Erde ist ungleich verteilt. So haben viele ärmere Länder keinen Zugang zu Elektrizität, in Ländern wie Deutschland hingegen hat jedes noch so kleine Dorf die Möglichkeit abends das Licht anzuschalten, was ein großes Problem mit sich zieht. Dieses Problem heißt „Lichtsmog“ oder auch “Lichtverschmutzung“. Man spricht von Smog, wenn zum Beispiel die Luft sehr stark mit Abgasen verschmutzt ist. Beim Lichtsmog wird der Himmel mit künstlichem Licht verschmutzt. Wenn du abends durch die Straßen läufst, dann begegnest du vielen künstlichen Lichtquellen: Straßenlaternen, beleuchteten Werbetafeln und beleuchteten Schaufenstern. Aber auch das Licht, das aus den Fenstern von Wohnungen scheint, zählt dazu. Das Licht macht die Nacht zum Tag. Aber das ist das geringste Problem.

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Wenn die Nacht zum Tag wird/pixelio.de

Viele Tiere orientieren sich mit Hilfe des Mondes und das künstliche Licht stört den Orientierungssinn vieler Tierarten. Sie werden vom Licht angezogen und sterben an der Hitze der Lampe oder an Erschöpfung. Ein Professor hat mal geschätzt, dass jeden Tag 420 Milliarden Insekten an Deutschlands Straßenlaternen sterben! Auch Zugvögel wie der Weißstorch verlieren bei starkem Licht ihre Orientierung, besonders bei schlechter Sicht. Es kann dann vorkommen, dass sie stundenlang die Lichtglocke von Städten umkreisen. Das kostet sie wertvolle Energie, die sie für ihren Flug in den Süden benötigen. Manchmal sterben sie sogar, wenn sie gegen Felsen fliegen, die von Scheinwerferlicht beleuchtet sind.

Wir menschen werden durch den Smog auch beeinträchtigt und können zum Beispiel schlechter schlafen.