Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Nachtfalterstauden pflanzen

Hintergrund

Die heimischen Fledermäuse ernähren sich zum großen Teil von Nachtfaltern. Deshalb ist es wichtig, Futterpflanzen für die Nachtfalter und deren Raupen auszusäen oder einzupflanzen. So kann man den Fledermäusen sehr gut indirekt helfen.

Durch stark duftende Blüten werden die Nachtfalter angelockt und saugen den Nektar. Einige Pflanzen entfalten ihre Blüten erst am späten Abend oder duften nachts am stärksten, so zum Beispiel die Nachtkerze oder die Nachtviole. Aber auch andere Kräuter und Stauden, die Tag und Nacht duften, sind sehr gut geeignet, wie Sommerflieder, Flieder, Minze, Thymian, Lavendel, Majoran, Wasserdost, verschiedene Disteln und viele Korbblüter.

Wichtig für die Raupen als Futterpflanze sind zum Beispiel Brennnessel, Liguster, Besen- und Glockenheide, Braunwurz, Weiden und viele andere Baum- und Pflanzenarten. Wichtig ist, dass man die Pflanzen stehen lässt, auch wenn sie ausgeblüht sind, damit sich die Raupen und Puppen auf ihnen entwickeln können. So lebt die Raupe vom Weidenbohrer 4 bis Jahre im Weidenholz.

Solche Raupen können auf den Stauden leben, Foto von Heinz Peper, NAJU Hamburg

Material

  • Stauden
  • Schaufel
  • Kompost

Zeit

Am Besten lassen sich solche Stauden zwischen März und Mai sowie September und Oktober pflanzen.

Aktion

Grabt für eine Staude ein Loch, das etwa doppelt so groß ist wie ihr Wurzelballen. Lockert die Erde gut und durchmischt die Pflanzenerde mit etwas Kompost. Die Staude auch unbedingt gut gießen! Weitere Details findet ihr im unten stehenden Link.

Links