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Die Nachtigall

Die Nachtigall (Luscinia megarhynchos) ist sehr bekannt durch ihren wunderschönen Gesang. Ihre Gesänge werden häufig als Melodien in Frühlingsliedern verwendet.

Doch diesen Gesang hört man immer seltener, da die Nachtigall stark bedroht ist. Sie ist ein 16 cm großer Vogel und hat eine graubraune Unterseite, rotbraunen Schwanz und einen langen Spitzschnabel.
Nachtigall Foto von Tom Dove/NABU


Die Nachtigall singt normalerweise nur nachts, aber während der Brutzeit singt das Männchen auch tagsüber. Sie ernährt sich von Larven, Insekten, Würmern oder Raupen, im späten Sommer auch von Beeren. Ihre Lebensräume sind Gebüschwälder und Laubaufschichtungen. Unter diesem feuchten Laub findet die Nachtigall Larven, Würmer und andere Wirbellosentiere.

Die Brutzeit der Nachtigall beginnt Mitte April und endet Mitte Juni. Das Weibchen legt 4-6 grüne schwarz- gefleckte Eier, welche sie es 12 bis14 Tage bebrütet. Die Jungen werden 14-15 Tage gefüttert und nach 11-12 Tagen verlassen sie das erste Mal das Nest.

Zug

Nachtigallen sind Langstrecken- und Nachzieher. Ihre Winterquartierte befinden sich in Afrika. Sie ziehen dorthin von Ende Juli bis September, verbringen dort den Winter und treten dann im März den Rückflug an.

Clarissa Siegel

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Quellen

Christopher Perrins (1987): Pareys Naturführer Plus Vögel, Verlag Paul Parey Lars Jonsson (1993): Die Vögel Europas und des Mittelmeerraumes, Verlag Franckh-Kosmos, 2. Auflage

Mark Beaman und Steve Madge (1998): Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis, Verlag Eugen Ulmer

Horst Stern, Gerhard Thielcke, Frederic Vester, Rudolf Schreiber (1978): Rettet die Vögel… wir brauchen sie, F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung http://de.wikipedia.org/wiki/Nachtigall, 16.06.08/15:17