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Pflanzen

Fortpflanzung

Natürlich blühen die Pflanzen aus einem ganz bestimmten Grund: sie wollen sich vermehren. Mit ihren Blüten locken sie Insekten und andere Tiere an. Je bunter die Blüten sind und je süßer ihr Nektar, umso mehr kleine Besucher kommen vorbei. Denn die Insekten fressen den Nektar und die Pollenkörner. Ein paar dieser Pollenkörner bleiben stets an den Insekten kleben. Sie tragen den Pollen zur nächsten Blüte und befruchten auf diese Weise die Blüten. Dieser Vorgang wird Tierbestäubung genannt. Es gibt aber auch die Windbestäubung. Diese wird von Blütenpflanzen vor allem dort genutzt, wo es kühl, feucht und windig ist. Der Wind übernimmt hier die Aufgabe der Insekten und trägt die Pollenkörner von einer Pflanze zur nächsten. Wie bei der Wasserbestäubung spielt der Zufall bei dieser Bestäubungsform eine große Rolle.

Sobald eine Blüte befruchtet wurde, fängt ein Same an zu reifen. Der Fruchtknoten der Pflanze entwickelt sich zur Frucht, die den Samen schützt. Diese Früchte können viele verschiedene Formen annehmen. Der Samen ist von Nährgewebe und oft auch von einer Schale umgeben.
Bienchen und Blümchen/pixelio.de

Aus dem Samen kann eine neue Pflanze wachsen. Pflanzen haben zur Verbreitung ihrer Samen viele Tricks entwickelt. So nutzt der Löwenzahn den Wind, um sie zu verteilen. Damit sie noch besser und weiter fliegen, rüstet er sie sogar noch mit kleinen Fallschirmchen aus. Gleichzeitig können sich die Samen mit ihrem Schirmchen auch gut im Fell von Tieren verfangen, die sie dann verschleppen. Auch die Klette nutzt Tiere zur Verbreitung ihrer Samen. Andere Pflanzen wiederum bilden Fahnen und Flügel oder fleischige Früchte aus. Die Früchte werden von Tieren wie Vögeln gegessen, die unverdaulichen Samen hingegen ausgeschieden. Findet der Samen ein gutes Plätzchen Erde, so kann sich aus ihm eine neue Pflanze entwickeln.

Pflanzen im NAJU-Wiki

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