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Der Pirol

Der Pirol (Oriolus oriolus) ernährt sich von Schmetterlingen, Raupen und Beeren. Er hält sich hauptsächlich in den Baumkronen auf, dort baut er auch seine Nester.

Pirole Foto von Hans Pollin/NABU

Das Männchen ist zitronengelb, hat schwarze Flügel und einen rosafarbenen Schnabel. Damit es sich tarnen kann, ist das Gefieder des Weibchens in einem matten-grünen Ton.

Er lebt in Laub- und Mischwäldern. Sein Nest ist in den Baumkronen wiegenförmig angelegt. Das Weibchen legt im Zeitraum zwischen Mai und Juli 3 bis 4 Eier, diese sind rosa bis weißlich mit schwarzen Sprenkeln. Die Brutzeit beträgt 14 bis 15 Tage, die Jungen werden weitere 2 Wochen von ihren Eltern gefüttert.

Zug

Der Pirol ist ein Langstreckenzieher, er überquert in einem Zug das Mittelmeer und die Sahara. Er fliegt von Juli bis September in sein Winterquartier, dort hält er sich bis ende April und beginnt dann den Rückflug in sein Brutgebiet.

Pirole im Klimawandel

Durch die Klimaerwärmung werden wir mehr Ungeziefer bekommen. So bedroht der Borkenkäfer die Wälder und so mit den Lebensraum des Pirols.

Clarissa Siegel

Links zum Weiterlesen

Quellen

Christopher Perrins (1987): Pareys Naturführer Plus Vögel, Verlag Paul Parey Lars Jonsson (1993): Die Vögel Europas und des Mittelmeerraumes, Verlag Franckh-Kosmos, 2. Auflage

Mark Beaman und Steve Madge (1998): Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis, Verlag Eugen Ulmer

Horst Stern, Gerhard Thielcke, Frederic Vester, Rudolf Schreiber (1978): Rettet die Vögel… wir brauchen sie, F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung die Pirolseite auf http://www.vogelwarte.ch http://de.wikipedia.org/wiki/Pirol_(Art), 13.06.08/14:06