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Inhaltsverzeichnis

Rap

Ihr schreibt einen coolen Rap, nehmt klare Ansagen in den Mund und das Mikro in die Hand.

Hintergrund

Als der Rap entstand, war er DER Protestsong, um gegen die Chancenlosigkeit der Ghettos einen Punkt kultureller Selbstbestimmung zu setzen. Zeitgleich zum Graffiti-Kult wurden Raps zum Sprachrohr, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Also nutzt auch ihr die Möglichkeit, um zum Ausdruck zu bringen, was ihr schon immer loswerden wolltet.

Foto von Christian Seidel, pixelio.de

Zeit

Die Zeit hängt von eurer Übung ab: Profis brauchen zum Teil nur zwei Stunden, um einen schmissigen Rap zu produzieren. Bei Anfängern reichen etwa zwei Tage aus.

Material

  • Jede Menge guter Reime, origineller Loops und grooviger Beats
  • Ein PC oder entsprechendes Equipment (vielleicht fragt ihr euren Musiklehrer oder Kumpels um Hilfe bei der Aufnahme)
  • Ein Mikrofon
  • Ein Programm, um euer Stück zu schneiden (z.B. Audacity)

Aktion

Wenn ihr bereits Erfahrung mit dem Aufnehmen und Mischen von Stücken habt, könnt ihr direkt loslegen. Ansonsten solltet ihr euch am besten zunächst einen PC mit Mikrofon-Eingang und ein Mikrofon suchen. Für das spätere Übereinanderschneiden könnt ihr aus dem Internet Programme wie "Audacity" herunterladen, mit denen ihr eure Raps gleich als MP3 speichern könnt. Auch in der neuesten Version von "Nero" ist ein Wave Editor integriert. Vielleicht helfen euch euer Musiklehrer oder Bekannte beim Umgang mit den Programmen.


Ist euer Stück fertig, schickt uns den Song per E-Mail (maximal vier Minuten, im MP3-Format mit 128kB/s), die Lyrics und (wenn möglich) Bilder von der Entstehung bzw. den entsprechenden Musikern. Bei Erfolg bekommt ihr von uns die Chance, das gute Stück zum Wohl der Community ins Netz zu stellen.

Tipps und Tricks:

  • Das Programm Audacity bekommt ihr unter http://audacity.sourceforge.net. Es ist ein Freewareprogramm, mit dem ihr schneiden, kopieren und Loops machen könnt. Eine Dokumentation gibt es auf der Seite auch auf Deutsch, wenn ihr euch durchklickt.
  • Es gibt für wenig Geld gute Amateur-Musikprogramme, lasst euch von Leuten beraten, die bereits Erfahrung auf dem Gebiet haben.
  • Cool wäre es, wenn ihr Geräusche wie Vogelgezwitscher übernehmen könntet und in den Song einbaut. Aber achtet immer auf Copyright!!!

Diese Aktionsidee wurde von Benedikt Sunderhaus erarbeitet.