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Sandfang

Merkmale

Sandfänge (auch Sandschellen) sind langgestreckte Wälle von bis zu 8 Metern Höhe und 30 Metern Breite, oftmals mit auf den Stock gesetzten Eichen bewachsen.

Kulturgeschichte

Die meisten Sandfänge wurden vermutlich im 18.Jh. angelegt, als durch Überweidung und Plaggenhieb viele Böden dem Wind ausgesetzt waren, um Äcker oder Siedlungen vor Überwehung durch Sand zu schützen. Zunächst errichtete man Flechtzäune, die bald vom abgelagerten Sand überdeckt wurden und sich zu Wällen entwickelten. Um Sandfänge zu befestigen, wurden sie oftmals mit Eichen bepflanzt, die regelmäßig auf den Stock gesetzt wurden.

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Literaturtipps: Zehm (1997)