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VERKEHR

Planung und Wirklichkeit

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  • In den sechziger und siebziger Jahren sah die Städteplanung anders aus als heute.
  • Die Städte wurden autogerecht geplant
  • Die Lebensräume wurden getrennt. Man wohnte nicht mehr in der Nähe des

Arbeitsplatzes oder der Schule

  • Die täglichen Wege zwischen den Lebensräumen wurden immer länger.
  • Damit man die Strecken zwischen Wohnen, Schule, Erholen und Einkaufen bequem zurücklegen konnte, wurden Straßen gebaut, Schnellstraßen, Durchgangsstraßen und Stadtautobahnen.
  • Das was als Erleichterung geplant war, wurde immer mehr zur Belastung.
  • Das Verkehrsaufkommen stieg von Jahr zu Jahr und so auch die Lärm und Abgasbelastung (-> Smog) der Anwohner.

Die Relevanz von betonfreier Fläche wird im Artikel über Flächenverbrauch näher beschrieben.

Verkehrslärm

  • Jeder von uns kennt Lärm. Aber was ist das eigentlich? Jeder Mensch nimmt Lärm anders wahr. Der eine empfindet laute Musik als Krach, der andere kann dabei super entspannen.
  • Doch bei Verkehrslärm sind sich fast alle einig. Er ist nervig und störend.
  • Ein paar Autos stören nicht – zu viele sind unerträglich.
  • So haben manche Straßen ein Verkehrsaufkommen von ca. 1500 Autos pro Stunde.
  • Folgen für die Anwohner sind oft: Unwohlsein, schlechte Laune und Schlafstörungen.
  • Aber es gibt auch schlimmere Folgen : erhöhter Blutdruck, Anstieg der Herz- und Atemfrequenz, Veränderung der Gehirnaktivität und Ausschüttung von Streßhormonen

Mehr zum Thema findet Ihr hier.

Umweltkiller Verkehrsmittel – wie viel Energie fressen Auto & Co?

Jeder von uns ist täglich unterwegs, sei es mit Auto (-> Solarauto), Bus, Bahn, Fahrrad (-> Radtour) oder zu Fuß. Mobilität ist in unserer heutigen Zeit so wichtig geworden, dass wir kaum mehr einen Gedanken daran verschwenden, wie umweltschädlich die einzelnen Verkehrsmittel sein können.

Der Verkehr ist heute einer der größten Verbraucher unserer fossilen Brennstoffe. Fast 30 Prozent der in Deutschland genutzten Energie fallen ihm zu Lasten. In Zukunft wird diese Zahl höchstwahrscheinlich noch stark ansteigen, denn mit dem zusammenwachsenden Europa erhöht sich auch das Verkehraufkommen zwischen den Ländern. Unsere Umwelt wird somit stark belastet und gefährdet!

Muskelbetriebene Fortbewegung - hält fit und ist umweltfreundlich!

Die umweltfreundlichste Art, an sein Ziel zu gelangen, ist immer noch zu Fuß. Hierbei wird der Natur am wenigsten Schaden zugefügt. Nachteil ist, dass man auf den eigenen Füßen natürlich nicht so schnell ist. Auch kann man nicht ewig weite Strecken zurücklegen.

Aber da gibt es ja immer noch das Fahrrad. Da es keinen Treibstoff verbraucht und keine Abgase produziert, ist es ebenfalls ökologisch sehr gut. In vielen großen Städten ist man inzwischen per Rad sogar schneller als mit dem Auto!

Unterwegs mit motorisierten Verkehrsmitteln – eine Qual für die Umwelt!

Das Auto ist in Deutschland mit Abstand das meistgenutzte Fortbewegungsmittel. Es fügt der Umwelt jedoch erheblichen Schaden zu: es frisst unsere fossilen Rohstoffe und produziert schädliches CO2, was unter anderem Smog zur Folge haben kann. Allein durch die Herstellung eines einzigen PKW werden 15 Tonnen Abfall produziert und Unmengen an Wasser und Energie verschwendet. Zu bemerken ist außerdem, dass in einem Wagen nur durchschnittlich 1,8 Personen transportiert werden!

Reisen mit dem Flugzeug sind sogar noch umweltschädlicher als Auto fahren. Fliegen verbraucht nicht nur unvorstellbar große Mengen an Treibstoff, es trägt auch als wesentlich zur Erhöhung des Treibhauseffektes bei. Denn die Abgase des Flugzeugs werden in großer Höhe abgegeben, wo sie der Atmosphäre viel stärkeren Schaden zufügen können als die Emissionen am Boden. Fliegen ist somit der Umweltkiller Nummer Eins!

Jeder, dem unsere Umwelt am Herzen liegt, sollte bei längeren Strecken also auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn ausweichen. Hier werden zwar auch Energieressourcen verbraucht und die Natur belastet, doch diese Faktoren sind wesentlich geringer. Eine Bahn benötigt nur etwa die Hälfte der Energie von Auto oder Flugzeug, letztere produzieren zusätzlich dreimal mehr Schadstoffe. Außerdem finden in öffentlichen Verkehrsmitteln wesentlich mehr Personen Platz als in einem PKW.

Ihr seht, durch die Wahl unserer Verkehrsmittel bestimmen wir selbst, wie es in einigen Jahren um unsere Umwelt bestellt sein wird!

Was kann getan werden?

  • Passiver Schallschutz: Schallschutzmaßnahmen, wie das Einbauen von speziellen Schallschutzfenstern kann den Lärmpegel etwas senken.
  • Verkehrsberuhigung: Am leisesten wäre gleichmäßiger und langsamer Verkehr bei Tempo 30. Das lässt nicht nur den Lärmpegel sinken, sondern auch die Zahl der Verkehrsunfälle und den Ausstoß von Abgasen.
  • Aktion ruhige Straße: Jeder einzelne kann etwas zum Verkehrslärm beitragen. Öfters mal zu Fuß gehen, Fahrrad fahren, Busse und Bahnen nutzen. Denn jedes Auto weniger bedeutet auch weniger Lärm.
  • Die Entwicklung eines Solarautos könnte uns auch aus der Misere helfen.

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Aktionsideen