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Herstellen und Beobachten von Futterstellen

Hintergrund

Der Winter ist eine harte Zeit für Tiere, die in der eigenen Region überwintern und dabei keinen Winterschlaf halten. Gesunde Tiere überstehen ihn gewöhnlich auch ohne menschliche Hilfe. Daher ist ein Futterangebot mitunter auch umstritten. Klar ist aber auch, dass Tierbeobachtungen am Futterhäuschen für viele Kinder der erste ernsthafte Kontakt zu Umwelt und Natur ist. Das sollte man als NAJU nutzen.

Ein Beispiel für eine geeignete Futterstelle, die man selber herstellen kann, ist eine Futterglocke für Vögel.

Material

  • Blumentopf
  • Ausgelassenes Fett (vom Metzger oder als Bratfett/Frittierfett zu bekommen). Wichtig: ungesalzen muss es schon sein
  • Sämereien aller Art: Von Hanfsamen über Sonnenblumenkerne bis hin zu Nüssen ist fast alles möglich.
  • Stabile Schnur

Aktion

Schnur durch das Loch im Boden des Tontopfes ziehen und an beiden Seiten mit Knoten gegen Durchrutschen sichern. Das Tau muss lang genug sein, um aus dem Topf heraushängen zu können. Fett mit Futter gut durchmischen und in den Topf einfüllen. Gut festdrücken. Das Tau sollte wie der Klöppel einer Glocke heraushängen. Fertige Futterglocke frei an einem Ast oder am Balkon aufhängen. Die Futterglocke hat gegenüber einem Futterhäuschen den Vorteil, dass das Futter nicht verstreut am Boden liegt. Kranke Tiere könnten nämlich hindurchlaufen und dadurch andere Tiere anstecken. Wichtig beim Beobachten: Bestimmungsbuch nicht vergessen.