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Übersicht

Inhaltsverzeichnis

Wiedervernässung von Waldgebieten

Hintergrund

In einigen Waldgebieten, wie zum Beispiel im Ordenswald in der Pfalz, ist zu wenig Grundwasser für die Bäume erreichbar, sodass sie teils unter schweren Trockenschäden leiden. Im Ordenswald sind davon vor allem junge und auch recht alte Eichen betroffen. Um den Wasserhaushalt dort zu verbessern, können Verbindungsgräben, die ehemals zur Entwässerung dienten, genutzt werden. Ziel: Der Wasserhaushalt im Wald soll verbessert werden, damit die Bäume in einem gesünderen Zustand sind und länger am Leben bleiben. Das konkrete Ziel ist also die Wiedervernässung. Auch andere Arten werden davon sicherlich profitieren. Daher soll das oberflächennahe Grundwasser mit Hilfe von der Wieder-Intaktsetzung der alten Verbindungsgräben, die ehemals der Entwässerung dienten, gestützt werden.

Zeit

Je nach Größe des Gebietes und der Helferzahl kann die nötige Zeit sehr stark variieren. Einen langen Nachmittag sollte man fürs Erste schon einplanen. 

Material

  • Spaten
  • Schaufeln
  • Müllsäcke
  • Arbeitshandschuhe
  • festes Schuhwerk
  • ausreichend zu trinken

Aktion

Die Gräben werden erst einmal frei gemacht und ausgebessert. Alle möglichen großen Äste, Müll und Sonstiges wird entfernt. Mit Spaten wird auch noch einmal nachgegraben. Es werden sozusagen alle Durchflusshindernisse entfernt. So kann zukünftig wieder Wasser aus dem Rückgängergraben in die dortigen Gräben geleitet werden.